Kenia-Blog

4. Mai 2010

Mombasa die zweite - Sextourismus, Strand und Ruinen

Der zweite Versuch, einen schönen Urlaub in Mombasa zu haben hat zum Glück geklappt. Ich konnte bei zwei Freiwilligen wohnen, die dort in einem Kinderheim arbeiten. Zunächst war René ebenso da, also sind wir gemeinsam etwas herumgezogen, zunächst zum bekanntesten Strand, Diani Beach, etwas südlich die Küste runter. Der Strand war traumhaft, gerade auch, weil wir nicht in der Touristensaison da waren, es also ziemlich leer war.
Leider hatten die in Mombasa viel vertretenen Beach Boys deshalb auch nichts zu tun, sodass einer sich entschied, uns für etwa 3-4 Stunden mit seiner Anwesenheit zu beehren. Er sprach perfektes Deutsch, Französisch, Italienisch und selbstverständlich Kiswahili und packte viele Tricks aus, um sich mit uns anzufreunden, so etwa zu behaupten, wie toll die deutschen wären, während die anderen Touristen doch nichts drauf hätten usw.
Als er dann ging, bat er noch eine Viertelstunde um Geld, da er uns ja so viel erzählt hätte und so nett gewesen wäre. Weil wir ihn ja auch unbedingt dazu aufgefordert hatten. Nunja.In der Bar/Restaurant in dem wir zu Mittag aßen, tummelten sich einige ältere weiße Personen, jeweils mit deutlich jüngeren, afrikanischen Partnern, mit denen sie sehr körperliche Beziehungen zu pflegen schienen. Schwer den Sextourismus in Worte zu fassen, Abartigkeit war unserer Meinung nach die treffendste Definition.
René wollte es dann genau wissen, also hat er vorgegeben, ein Sextourist zu sein und meinte zum Kellner, er sei auf der Suche nach Mädchen, ob es denn hier welche gäbe. Der Kellner fragte, ob er denn zahlen würde, René bejahte. Er könne uns gleich welche besorgen, wenn wir wollten, wir sollten so mit 1000-2000 Schillingen (10-20 €) rechnen. Sehr deprimierend irgendwie.

Auch sonst sieht man in Mombasa des Öfteren ältere weiße mit 40 Jahre jüngeren Afrikanern/innen an der Hand.

Ein zwei Tage später kamen noch einige andere Freiwillige vorbei, mit denen wir alte arabische Ruinen besuchen waren, dabei kam man sich vor wie ein Entdecker im Dschungel, vieles war zugewachsen und hier und da traf man einige Affen (Fotostrecke folgt bald).
Anschließend ging's an den Strand nördlich von Mombasa, der auch sehr schön war, leider war das Wasser voller Algen und sonst was, da ja keine Touristensaison war. Aber dennoch toll!

Noch ein paar Tage später kam Nadine mit einem Teil ihrer Familie vorbei, wir waren im Fort Jesus und der Altstadt (Fotostrecke dazu hier).
Dann hat es leider angefangen zu regnen, was zwar in Mombasa eigentlich sonst nie vorkommt, aber es war eben gerade so etwas wie Regenzeit. Die restlichen Freiwilligen waren auch schon wieder weg, also bin ich zurück nach Kisii gefahren. Immerhin diesmal ohne Verletzung.

3 Kommentare:

Hotel Stuttgart hat gesagt…

Wir bieten sehr schönen Urlaub in Stuttgart direkt am Zentrum!

Hotel Berlin hat gesagt…

Doch auch Urlaub in Berlin ist sehr schön und sollte auch erwähnt werden!

Hotel Frankfurt hat gesagt…

Unser Hotel liegt direkt am Frankfuhrter Flughafen und wird Ihnen sehr gut gefallen.

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